10.09.2019

Fonds als gefragte Alternative im Niedrigzinsumfeld

Individuelle Investmentstrategien für Betriebs- und Privatvermögen

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Der Sparwillen der Bundesbürger ist ungebrochen. Die deutschen Privathaushalte bildeten 2018 ein Geldvermögen von 243,9 Mrd. Euro. So viel wie noch nie zuvor. In der aktuellen Niedrigzinsphase erzielen Guthaben auf Tages- oder Festgeldkonten jedoch kaum noch Erträge. Wer zu hohe Liquiditätsreserven auf klassischen Sparkonten parkt, läuft sogar Gefahr, in Zukunft mit Negativzinsen belastet zu werden.

Für jeden Anleger die passende Lösung

„Der Niedrigzins gepaart mit der Inflation führt bei Unternehmen und Privatleuten gleichermaßen zu einem schleichenden Vermögensverlust. Durch eine Streuung Ihrer Anlagen zum Beispiel mit Hilfe von Investmentfonds können Sie höhere Renditechancen nutzen und zugleich Risiken begrenzen“, rät Jörg Kemminer, Direktor Firmenkundenbetreuung bei der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford. Diese hat mit der Gesellschaft Union Investment einen starken Partner an ihrer Seite, die für jeden Anlegertyp passende, professionell gemanagte Fondslösungen vorhält.

Vermögen bilden – Risiken minimieren

Börsennotierte Wertpapiere sind stets ein wichtiger Bestandteil der Vermögensbildung und eine lohnenswerte Alternative zu klassischen Spareinlagen. Dabei kann entweder in einzelne Wertpapiere oder in spezielle Investmentfonds investiert werden. Der Vorteil von Fonds ist, dass sie das Risiko von Kursschwankungen durch ihre breite Streuung verringern. Bereits mit kleinen Beträgen können solche Fondsanteile gekauft werden. Wer sein Geld in Investmentfonds anlegt, partizipiert so an den Entwicklungen der Kapitalmärkte.

Flexibel und transparent

„Durch einen Fondssparplan können Kursschwankungen ausgeglichen werden, da Sie aufgrund von gleichbleibenden Sparraten bei niedrigen Kursen mehr Fondsanteile und bei höheren Kursen weniger Anteile kaufen. Die Kurse der Investmentfondsanteile werden börsentäglich neu ermittelt und können transparent in Tageszeitungen oder im Internet verfolgt werden“, erklärt Jörg Kemminer, dessen Firmenberater-Team sich mit flexiblen Lösungen neben dem Management von Betriebsvermögen auch um die Optimierung der privaten Vermögensstruktur von Unternehmern mit ihren speziellen Bedürfnissen kümmert. Mit dem sogenannten „VermögensDialog“ wird dabei anhand umfassender Analysen der Grundstein für eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit gelegt.

Fondsarten

In Deutschland gibt es rund 7.200 Investmentfonds mit einer Vielzahl unterschiedlicher Varianten, aus denen je nach persönlichen Rendite-Risikoneigungen gewählt werden kann:

  • Aktienfonds: Sie enthalten ausschließlich Aktien von börsennotierten Unternehmen. Angeboten werden Fonds unterschiedlicher Marktsegmente (z. B. DAX-Fonds oder Industrie 4.0), Risikoklassen (Wachstumswerte etc.), Länder und Branchen.
  • Rentenfonds: Sie bestehen aus festverzinslichen Wertpapieren wie Bundesanleihen, Bundesobligationen und Unternehmensanleihen. Ihr Risiko ist im Vergleich zu Aktienfonds geringer, allerdings auch die Rendite.
  • Gemischte Fonds: Sie mischen Aktien und festverzinsliche Wertpapiere. Ihr Risiko steigt mit dem Anteil an Aktien. Ausgewogene Fonds setzen je zur Hälfte auf Aktien und Anleihen.
  • Geldmarktfonds: Sie setzen auf verzinsliche Anlagen mit kurzen Laufzeiten und führen zu höheren Ertragschancen als Tagesgeldkonten.
  • Offene Immobilienfonds: Sie investieren mindestens 51 Prozent der Anlagegelder in Immobilien. Häufig sind es Gewerbeimmobilien aus dem Bereich Büro-, Handels-, Hotel- und Logistikbereich. Die aktuelle Bewertung der Immobilie sowie die Mieterträge bestimmen den Wert des Fonds.

Strenge Aufsicht

Investmentfonds bieten nicht nur den Vorteil der Risikostreuung durch eine Investition in viele Wertpapiere und Anlageklassen. Sie unterliegen in Deutschland auch strengen gesetzlichen Bestimmungen. So sind alle Fondsgesellschaften zum Beispiel dazu verpflichtet, ausschließlich im Interesse ihrer Anleger zu handeln. Dass diese Regeln auch eingehalten werden, wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) streng überwacht.

Umfassende Informationen für Unternehmer gibt es unter: www.meinevolksbank.de/firmenkunden  

Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG

Jörg Kemminer
Prokurist / Direktor Firmenkundenbetreuung
Werrestraße 67
32049 Herford

Fon: 05221 2801-1282
Fax: 05221 2801-1555

Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG

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