04.11.2019

Grüner Fuhrpark

Ökologisches Handeln im Unternehmen

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Die Rettung des Weltklimas ist aktuell in Deutschland ganz oben auf der politischen Agenda. Immer mehr Menschen leben umweltbewusster und fordern Nachhaltigkeit auch zunehmend von Unternehmen ein. Der „Grüne Fuhrpark“ ist daher Ziel eines klimabewussten Fuhrparkmanagements. Ob Dienst-PKW oder Servicefahrzeug, die Flotte wird so aufgestellt, dass der CO2-Ausstoß deutlich sinkt und das Unternehmen damit aktiv zum Klimaschutz beiträgt. Das kann Kosten sparen und das Image fördern. 

Grundkonzept mit zwei Säulen

Natürlich können Sie Ihre Mitarbeitenden auch dazu anhalten, klimaschonend mit Bus, Bahn oder Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Für die täglichen Wege zwischen Kunden, Baustellen und Veranstaltungen ist das aber meist unpraktisch und zeitraubend. Der Grüne Fuhrpark setzt darum auf Strukturveränderung in der Fahrzeugflotte selbst, um eine CO2-Reduzierung zu erreichen. Dafür gibt es zwei Ansatzpunkte:

  • Spritsparende Verbrennungsmotoren: Hier wird der Verbrauch fossiler Brennstoffe gesenkt, indem bewusst Fahrzeuge mit niedrigem Verbrauch gekauft oder geleast werden. Diese Strategie ist grundsätzlich für alle Unternehmen praktikabel. Der finanzielle Vorteil ist offensichtlich, denn die (meist) kleineren Autos sind auch noch preiswerter.
  • Mehr Fahrzeuge mit grünen Antrieben: Alternative Antriebe mit den regenerativen Kraftstoffen Strom und Gas eigenen sich für die meisten Unternehmen zumindest als Ergänzung ihres Mobilitätskonzepts. Denn wegen der vergleichsweise geringeren Leistung, insbesondere in puncto Reichweite, sind sie vor allem im Regionalbereich einsetzbar. Obwohl die E-Fahrzeuge in der Regel teurer sind, gibt es für Firmenflotten häufig attraktive Angebote.

Auf die Bedarfe des Unternehmens kommt es an

Wichtiges Entscheidungskriterium für viele Unternehmen ist eine insgesamt günstige Kostenbilanz der Umstellung auf den Grünen Fuhrpark. Das muss für jeden Fuhrpark individuell berechnet werden.

Darüber hinaus kann es schwerfallen, liebgewordene Gewohnheiten und die (Vor-)Urteile über kleinere Fahrzeuge und E-Autos abzulegen. Denn Fahrzeuge sind, insbesondere bei männlichen Mitarbeitenden, stark mit Emotionen belegt. Dem können Sie mit einer guten Kommunikation über die umweltpolitischen Ziele des Grünen Fuhrparks entgegenwirken.

Bedenken Sie auch: Umweltschutz ist inzwischen für viele Unternehmen auch eine Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit. Insofern trägt der grüne Fuhrpark, wenn er durch aktive Kundenkommunikation begleitet wird, zum positiven Image bei. Das kann sich bei Ihren Kunden auszahlen.

Schritte zum grünen Fuhrpark

Zunächst ist eine gründliche Ist-Analyse sinnvoll, damit Sie darauf ein Konzept aufbauen können, das zu Ihrem Unternehmen passt. Profis empfehlen zum Beispiel folgende Bausteine:

  • Reporting des Treibstoffverbrauchs und des CO2-Ausstoßes
  • CO2-Optimierung der Dienstwagen-Richtlinie; so können etwa CO2-Obergrenzen für Fahrzeugklassen und Anreize zur Wahl verbrauchsarmer Fahrzeuge eingeführt werden
  • Spritspartrainings
  • Beratung, Schulung und Testangebote für E-Autos; manchmal werden auch Servicepakete samt Ladesäulen, Wartung und Einspeisung von Ökostrom angeboten
  • Förderung von Neutralisierungsprojekten für den verbleibenden CO2-Ausstoß

Prüfen Sie, was zu Ihnen passt, und holen Sie sich Rat von Fuhrparkexperten.

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