07.03.2019

Websiteanalysen

Nützliche Tracking-Tools von Google

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Wenn Sie Ihre Website oder Ihren Online-Shop professionell managen wollen, benötigen Sie spezielle Analysehilfen. Im Online-Marketing hat sich hierfür der Begriff „Tracking“ durchgesetzt. Die umfassendsten Analyse-Tools bietet Google. Sie sind sehr leistungsfähig, erfordern aber auch Wissen, Zeiteinsatz oder gute Agenturpartner.

Google Search Console

Die Google Search Console ist ein spezielles kostenloses Analyse-Tool für Inhaber von Websites. Erforderlich ist lediglich ein Google-Konto und eine Registrierung. Die Google Search Console bietet verschiedene Berichte, die für die Suchmaschinenoptimierung interessant sind, wie z. B. Double Content und die interne und externe Verlinkung. Eine weitere zentrale Funktion ist die Suchanalyse. In diesem Bericht informiert Google über die Suchbegriffe (Keywords), mit der die eigene Website in den unbezahlten Suchergebnislisten von Google erscheint. Die Google Search Console können Sie mit anderen Google-Tools wie Google-Adwords und Google-Analytics verknüpfen.

Google-Analytics

  • Echtzeitberichte: Sie sehen, wie viele Besucher aktuell Ihre Website besuchen oder in frei wählbaren Zeiträumen der Vergangenheit besucht haben. Informationen gibt es auch darüber, woher Besucher kommen, welche Geräte sie nutzen, welche Beiträge wie oft geklickt und wie lange angesehen wurden und welche Einflüsse Tweets und Blog-Beiträge haben.
  • Benutzerdefinierte Berichte: Google Analytics bietet viele Analysemöglichkeiten. Damit Sie nicht den Überblick verlieren und nur das im Blick haben, was Sie interessiert, können Sie Ihr persönliches Dashboard anlegen und benutzerdefinierte Variablen anlegen.
  • Erweiterte Segmentierung: Für Betreiber von Online-Shops ist diese Analyse- und Steuerungsfunktion interessant. Bilden und beobachten Sie gesondert Besuchersegmente (z. B. „Besucher mit Käufen“ oder „organische Zugriffe“).
  • Visualisierung: Bilder und Diagramme sagen mehr als Zahlen und Tabellen. Durch standardisierte Visualisierungen etwa von Besucherzahlen (Visits), Seitenzugriffen (Page Impressions) und Besucherfluss wird Ihre Websiteanalyse anschaulicher und intuitiver.
  • Informationsaustausch: Wenn Sie mehrere Mitarbeiter in Ihrem Online-Marketing-Team haben oder mit mehreren Agenturen zusammenarbeiten, können Sie Analyseergebnisse untereinander teilen und schnell austauschen. Durch die Funktion „Radar-Ereignisse“ bleiben alle bei Veränderungen auf dem Laufenden.
  • API und Anpassungen: Google bietet technische Schnittstellen (API) zu Analytics, damit Sie Ihre Daten in eigene Anwendungen und interne Abläufe integrieren können.

Kritik und Alternativen

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellt besondere Anforderungen an die Verwendung von Tracking-Tools. So dürfen Nutzerdaten nur anonym verwendet werden. Außerdem ist auf die Verwendung von Google Analytics oder anderen Analysehilfen im Datenschutzhinweis auf der eigenen Website hinzuweisen. Eine in Deutschland beliebte Alternative zu Google Anlytics ist z. B. Piwik, eine Open-Source-Lösung.

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